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Der Kachelofen muss sich warm anziehen

Von 20. bis 22. Januar 2016 öffnete die KOK Austria im oberösterreichischen Wels zum 55. Mal ihre Pforten für Hafner und Fliesenleger – Rath war dabei. Ein Lagebricht.

KOK Austria entwickelt sich weiter

Seit nunmehr 55 Jahren findet die KOK Austria statt. Anfang als reine Fachkonferenz geführt, wandelte sich das Branchen-Event zur bedeutendsten Fachmesse für Kachelofen und Wohnkeramik in Europa. Organisiert von Kachelofenverband unter der Leitung von Geschäftsführer Thomas Schiffert. Über 100 Aussteller präsentierten sich in 3 Tagen dem Fachpublikum von Hafnern und Fliesenlegern, überwiegend aus Österreich und Osteuropa. Gezeigt wurden technische Neuerungen und traditionelles Handwerk gleichermaßen.

Rath gestaltet KOK Austria mit

Rath hat das Wachstum der KOK Austria von Anfang an mitgestaltet, zu Beginn noch mit kleinen Ausstellungsständen. Etliche Jahre später war Rath 2016 mit 170m2 der größte Anbieter von Brennräumen und Hafnerschamotten auf der Messe. Innovationen wie die nicht-rußende Glastür waren ebenfalls Teil des Programms.Der Bio-Feuerraum Plus war das High-Light in Größen von 3 bis 6 kW, und wurde mit einer besonderen Verkaufsaktion anlässlich des 125-jährigen Bestehens von Rath vermarktet.

Grundofen bekommt Konkurrenz

Der klassische Kachelofen (oder Grundofen) tritt zunehmend Marktanteile an billigere und einfacher zu installierende Schwedenöfen oder Selbstbau-Öfen ab. Dieser Trend ist seit einigen Jahren zu beobachten und hat sich heuer sehr deutlich auf der Messe widergespiegelt. Anbieter von fertig-Systemen, gasbefeuerten Öfen oder preisgünstigen Schwedenöfen haben auf der Messe deutlich gemacht wohin die Reise für den Durchschnitts-Kunden geht. Der klassische Kachelofen muss sich warm anziehen. Das spüren auch die Hafner, deren Handwerk durch die starke Konkurrenz ebenfalls unter Beschuss ist.

Zeichen stehen auf Veränderung

Konkurrenz belebt das Geschäft, heißt es so schön. Und so sieht das auch Rath. „Der klassische Kachelofen ist mit einem Preis von 10 bis 15 tausend Euro heutzutage ein Luxus-Produkt geworden“ so Manfred Tauchner, Sales Director Ambience Fireplaces. Rath wird daher künftig neue Wege in der Vermarktung gehen und auch in die Produktentwicklung investieren um gezielter die entsprechenden Käuferschichten anzusprechen.
Bleibt also noch offen was 2017 passieren wird. „Wir setzen auf die Zukunft und forcieren eine Vorwärtsstrategie“ so Tauchner, deshalb verhandelt Rath momentan mit der Messe seine Präsenz auf der KOK Austria 2017 deutlich vergrößern. Es bleibt spannend | TBK 2016 03 16

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